080420_02_kleinDas ist sicher Ansichtssache. Es gibt bestimmt günstigere Hobbies aber auch kostspieligere. Eine Mitgliedschaft in einem Segelflugverein hält die Kosten jedoch in einem Rahmen, der auch für Jugendliche bezahlbar ist.

Segelfliegen ist ein Gemeinschaftssport, bei dem viele Hände helfen müssen, damit jeder mal an die Reihe kommt. Dadurch wird dieses Hobby auch "bezahlbar". Wer allerdings nur für eine Stunde auf dem Flugplatzgelände auftaucht, um „mal eben“ zu fliegen, ist bestimmt fehl am Platz.

cockpit_kleinController: »DE..., rollen Sie zum Rollhalteort Startbahn 26, achten Sie auf schwebenden Hubschrauber rechts vom Rollweg 'Hotel'.«
Pilot: »Rolle zum Rollhalteort Startbahn 26, werde auf schwäbischen Hubschrauber achten!«

Heutzutage verständigt man sich mittels Flugfunk. Damit das ganze in geregelten Bahnen abläuft, braucht man eine Ausbildung - und eine Prüfung, das sogenannte Funksprechzeugnis.

schlepp2_klein.. analog zu einer Fahrschule in einer Flugschule. Aber wie bei einer Fahrschule, gibt es verschiedenen Arten von Flugschulen und auch verschiedene Möglichkeiten, das Fliegen zu lernen (nur das Üben aufs Papas Schoß in der Kiesgrube oder auf dem Parkplatz des Supermarktes ist nicht ganz so einfach).

regenbogen_kleinIst der Segelflug ein Sport / Hobby nur für Jugendliche? Oder aber können nur "gutbetuchte" ältere Menschen dieser Tätigkeit nachgehen? Gibt es vielleicht Beschränkungen für Frauen (man hört und liest ja immer nur von "Piloten" und weniger von "Pilotinnen")?

Also - Faszination Segelfliegen - fliegen ohne Motor - nur mit den Kräften der Natur Sonnenenergie und Aufwinde nutzen - klingt spannend.

Schon mit 14 Jahren kann man das Segelfliegen erlernen. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Alle "Junggebliebenen" und sich "jung Fühlende" können es erlernen. Fliegen ist nicht teurer als Skifahren, Surfen, Tennis, etc.

winde_kleinIrgendwie müssen die Flugzeuge in die Luft kommen. Segelflugzeuge haben bekannterweise keinen Motor (Motorsegler einmal ausgenommen) und benötigen daher externe Hilfe für den Start. Das kann zum einen ein Motorschleppflugzeug leisten, oder eben aber eine Seilwinde.

Damit so ein "Gerät" auch sicher und unfallfrei bedient werden kann, muss man an einer Einweisung teilnehmen, dem "Windenfahrerschein".

091025_07_kleinDie ersten Schritte sind gemacht, Ihr fühlt Euch inzwischen etwas sicherer beim Fliegen. Das war aber erst der Anfang der Ausbildung, sozusagen die "Lauflernschule". Die "größeren Schritte" kommen jetzt und die machen nochmals richtig (!) Spaß.

 

080621_04_kleinWie geht es weiter? Der erste Teil der Ausbildung ist geschafft, kleinere und vielleicht auch größere Hürden genommen. Man stellt fest, man hat Gefallen am Fliegen gefunden und möchte weitermachen.

Im Verein ist man noch etwas unsicher. Man hat das Gefühl, die "richtigen" Flieger belächeln einen etwas - täuscht (meistens). Jeder hat einmal "klein" angefangen und gute Flieger tauschen Erfahrung aus, man muß einfach einmal fragen.

 

Leitwerk_im_Sonnenuntergang_thumbWie wird man eigentlich Pilot? Sicher wird man eine Ausbildung, ähnlich der eines Führerscheines, durchlaufen müssen - aber "wie läuft das genau ab"? Solche Fragen sind bei Fluginteressierten nicht ungewöhnlich und vielleicht können wir einige davon beantworten.

080622_01_kleinLust "in die Luft" zu gehen? Fliegen und insbesondere Segelfliegen war schom immer Dein Traum?

Aber, Du stellst Dir Fragen wie zum Beispiel: Ist das auch wirklich etwas für mich? Wird mir schlecht beim Fliegen? Was ist das für ein Verein, der FC-Condor Antersberg?

Warum also nicht einfach einen "Schnupperkurs" bei uns mitmachen? In den Ferien, oder an einem Wochenende?